Rezension Nachhilfe in erster Liebe

Nachhilfe in Erster Liebe von Anja Massoth

Nachhilfe in erster Liebe (Anja Massoth)

224 Seiten

cbj Verlag


Klappentext

Katja ist total verknallt. Kein Wunder, denn Jan ist ein echter Traumtyp: sportlich, gut aussehend und … einfach perfekt! Weshalb Katja nie den leisesten Hauch einer Chance bei ihm haben wird – findet sie. Und offensichtlich auch Jan, denn warum sonst will er unbedingt verheimlichen, dass Katja ihm Nachhilfe gibt? Dabei sind ihre Treffen doch viel mehr als nur trockene Vokabel-Paukerei. Oder doch nicht …? Katja hält schweren Herzens dicht, auch wenn sie das gegenüber ihren Freundinnen in immer brenzligere Situationen bringt. Aber dann platzt die Bombe trotzdem und Jan ist stinksauer – doch der Grund dafür lässt Katjas Herz höher schlagen …

Meine Meinung

Gefunden habe ich das Buch auf Amazon, wo es mir vor allem wegen des Titels aufgefallen ist. Nachdem mich der Klappentext überzeigt hat, durfte es schließlich bei mir einziehen – was ein Fehler war.

Ich weiß nicht, was ich zu den Protagonisten sagen soll … Vielleicht ist meine Vorstellung von der heutigen Welt einfach anders, aber ich finde, dass die meisten Szenen einfach viel zu übertrieben dargestellt wurden. Im Mittelpunkt steht Katja und mit ihr ihre beiden besten Freundinnen. Eine davon ist unheimlich in einen Kumpel von der zweiten Freundin verknallt, was sie auch möglichst immer betont. Was beide nicht wissen: Katja mag diesen Jungen auch. Durch die Nachhilfe, die sie Jan geben soll, kommen sich die beiden näher, aber dann läuft alles aus dem Ruder. Dadurch, dass Katja die Nachhilfe verschweigen soll bringt sie sich immer tiefer in Schwierigkeiten und versteht nicht mal, warum alle um sie herum sauer auf sie sind – schließlich macht sie ja nichts. Es liegt wohl am Alter der Charaktere, immerhin sind sie erst 13. Mir gingen diese künstlichen Dramen ziemlich schnell auf den Zeiger. Neben meiner leichten Abneigung zu den Personen im Vordergrund konnte ich eine Person absolut gar nicht leiden: Katjas Bruder. Er müsste ungefähr in meinem Alter sein (18/19) und kann absolut kein einziges nettes Wort zu seiner Schwester sagen. (Ich habe Leute gefragt, die in solcher Situation aufgewachsen sind. Das ist nicht normal…)

Neben dieser schlecht dargestellten Szenerie hat mir der Schreibstil absolut gar nicht gefallen. Er klang für mich viel zu umgangssprachlich und nicht wie eine Erzählung – in wörtlichen Reden absolut kein Problem.

Mein Fazit des Ganzen: trotz üblem Schreibstil und nicht gelungenen Charakteren gebe ich 2/5 Gnadensterne für die Idee dahinter.

(Bildquelle)

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