Archiv für den Monat September 2016

Rezension Until Friday Night

produkt-12497Until Friday Night – Maggie & West (Abbi Glines)

304 Seiten

Piper Verlag


Klappentext

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.

Meine Meinung

Ich hab dieses Buch schon öfter auf Instagram gesehen und hab natürlich gleich recherchiert. Der Klappentext klang für mich unglaublich interessant und erinnerte mich an meine eigene Geschichte, dass ich es mir morgens ganz spontan auf meinen Kindle geladen habe und sofort drin versunken bin…

In dem Buch geht es in erster Linie um Maggie und West. Maggie hat schlimmes durchgemacht und zieht schließlich zu ihrer Tant, ihrem Onkel und ihrem Cousin. Ich muss gestehen, dass Maggie mir gleich smypathisch war. Es hat mir gefallen, in ihre Gedanken einzutauchen und mitzuerleben, wie sie das verarbeitet, was sie zum schweigen brachte. West empfand ich als Gegensatz zu Maggie. Er versteckt sich hinter dem Leid und der Angst und versucht weiterhin der Gleiche zu sein. Im weiteren Verlauf war ich etwas genervt von Wests besitzergreifendem Verhalten. Brady, Maggies Cousin, war mir zu Beginn etwas suspekt, da er sich wie ein großer Bruder verhalten hat. Dennoch mochte ich ihn ziemlich gerne. Ich fand es aber irgendwie etwas merkwürdig, dass Maggie nur mit Bradys Freunden abgehangen hat…

Das Buch handelt von Verlust und zeigt, wie zwei Menschen damit umgehen. Während Maggie sich versucht mit dem Schweigen wieder zusammenzuflicken und ihren weg zurück ins Leben zu finden, frisst sich Kummer und Angst immer tiefer in West. Ich konnte mich da echt gut reinversetzen, nicht, weil ich eben solchen Verlust erleiden musste, sondern weil ich Angst habe. Es zeigt, dass es jeden jederzeit treffen kann.

„Until Friday Night“ war mein erstes Buch vi Abbi Glines und ich muss sagan, dass mir ihr Schreibstil ziemlich gut gefallen hat (und mich ein wenig an meinen eigenen erinnerte). Ich kam gut und flüssig durch und wurde an manchen Stellen richtig gepackt. Mehrmals ergriff mich das Buch so sehr, dass ich mir ein paar Tränchen verdrückte (in der Öffentlicheit :o). Ich fand es sehr gut, dass der Leser in beide Köpfe hineinblicken kann, um so nachzuvollziehen, wie sich die beiden Protagonisten fühlen müssen, nachdem das Schicksal ein mieser Verräter war. Ein weiterer Aspekt, der mir unheimlich gut gefallen hat, war Football.

Mit dem stimmigen Ende, das mir unheimlich gut gefallen hat, habe ich so gut wie nichts an dem Buch auszusetzen und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, es gelesen zu haben. Es soll nicht die letzte Geschichte von Abbi Glines gewesen sein.

Ich danke ihr im Stillen für dieses wunderbare Buch, welchem ich nur 5/5 Sternen geben kann!

(Bildquelle)

Rezension Eleanor & Park

Rowell_24740_MR.inddEleanor & Park (Rainbow Rowell)

368 Seiten

Carl Hanser Verlag


Klappentext

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.

Meine Meinung

Man sieht es überall. Es wird von jedem geliebt. Na ja… Vielleicht nicht ganz. Im Urlaub war ich im Buchladen und wollte es. Ich musste es mir kaufen. Und ich tat es.

Eleanor & Park. Zwei Außenseiter. Zwei Liebende. An sich etwas richtig schönes, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass ich mit den beiden nicht warm wurde. Ich fand, dass Eleanor eine richtige Zicke war. Klar, ihre Familienverhältnisse sind krass, aber dass man sich deswegen so verkorksen lassen kann? Für mich eher unwahrscheinlich. Park fand ich an manchen Stellen etwas merkwürdig, aber er hat sich stets um Eleanor bemüht. Aber wofür? 90% seiner Bemühungen quittierte sie eher kalt. Park öffnete sich ihr, während sie das Geheimnis schlechthin ist. Trotz allem war es schön, zu lesen, wie sie ihre gemeinsamen Interessen auslebten: Musik und Comics. Zwar beides nicht mein Interessengebiet, was Themen/Genre angeht, aber es hat mir gefallen, wie etwas so einfaches zwei Menschen verbinden kann.

Im Übergang noch zu den weiteren Personen. Im Hauptaugenmerk liegen Tina und Steve. Die beiden führen die Mobbingtruppe gegen Eleanor an. Ein Ding, dass ich absolut nicht verstehen kann. Nur, weil jemand anders aussieht und nicht so dürr ist wie ein Spargel, wird man gleich dafür gemobbt; kriegt man gleich die schlimmsten Bezeichnungen an den Kopf geworfen? Am schlimmsten fand ich Eleanors Eltern. Ihre Mum hat sich ihrem Stiefvater vollkommen unterworfen – was bitte ist das für ein Bild? Und ihr Stiefvater hat Dinge gebracht, die mir die Kinnlade runterfallen ließen.

Ich fand es am Anfang schwer, in die Geschichte zu finden. Dort wurden die Familienverhältnisse beschrieben, bei denen ich vorerst überhaupt nicht durchblickte. Im Nachhinein hat sich aber alles in Klarheit verwandelt.

Ich finde es krass, zu sehen, wie recht Rainbow Rowell hat. Sie stellt tatsächlich die Gesellschaft dar. Zwar spielt der Zeitstang in den Achtzigern, aber das beweist noch mehr, dass wir schleunigst etwas ändern sollten. Ein Mensch ist ein Mensch, egal ob dick oder dünn. Schwarzhaarig oder rothaarig. Asiate, Engländer oder Amerikaner. Wir sind doch alle gleich und das sollte jeder verstehen. Man sollte sich nicht groß aufspielen, nur um größer zu wirken. Warum muss man Angst vor jemandem haben, wenn man doch sein Freund sein kann?

Es gab ein paar Wendungen in diesem Buch, die mich stutzig machten oder mich völlig aus der Fassung brachten.

Mit Rainbow Rowells Schreibstil kam ich in diesem Buch überhaupt nicht klar. Mir waren manche Zeitsprünge unklar und ich kam einfach nicht richtig in ihren Erzählstrang rein. Klischees nerven, wenn sie in großen Mengen auftauchen. Hier war nur eines und das ging vollkommen in Ordnung (Neue haben es an der Schule nicht leicht). Ich weiß noch nicht, was ich vom Ende halten soll. Es hat mich aufgeregt, aber dann wieder ein wenig berührt. Ingesamt bekommt Eleanor & Park von mir gute 3,5 Sterne. Ich bereue den Kauf keineswegs.

(Bildquelle)

Hogwarts Diary

Wir haben uns ja alle gewünscht, an unserem 11. Geburtstag einen Brief von Hogwarts zu erhalten und dann sieben Jahre lang ins Schloss können. Um das Ganze doch ein bisschen Realität werden zu lassen und deswegen hat meine liebe Luna diesen wundervollen TAG ins Leben gerufen.

  1. Dein Blutstatus: Wenn ich das magische Gen hätte, wäre ich ein Halbblut.
  2. Dein Hogwartshaus: Mein Herz gehört nach Slytherin ♥
  3. In welchem Schuljahr bist du?: Ich schätze, ich wäre in meinen letzten Jahren; 6 oder 7
  4. bist du Vertrauenschüler/Schülersprecher?: Nein
  5. Was für ein Haustier hast du? Ich hätte einen kleinen Kauz namens Keona (Bild hier)
  6. Welchen Zauberstab hast du? Anhand des Testes kam ich zu folgendem Ergebnis: Elderholz, Drachenherzfaser, 11 Zoll.
  7. Winkelgasse: welche Läden besuchst du gerne? Ich wäre gerne in Flourishund Blotts, im Eissalon und dem Eulenkaufhaus
  8. Welche Bücher der Zaubererwelt sind Pflichtlektüre? Da greife ich auf jeden Fall zu „Magische Tierwesen“, Zaubertränke und Astronomiebüchern.
  9. Auf nach Hogwarts: wie vertreibst du dir die Zeit im Zug? Ich säße mit meinem besten Freund (Blaise) zusammen und würde mit ihm über die Ferien und das kommende Schuljahr sprechen. Und natürlich ein wenig herumalbern.
  10. Welche ist deine Lieblingssüßigkeit? Da fällt meine Wahl ganz eindeutig auf die Schokofrösche *-*
  11. Wie sieht dein Stundenplan aus? Ich schätze mal, wie jeder andere auch. Voll und lehrreich mit einigen quälenden Augenblicken.
  12. Lieblingsfach: Zaubertränke, Astronomie und Verteidigung gegen die dunklen Künste
  13. Hassfach: Wahrsagen und Arithmetik
  14. Lieblingslehrer: Professor Snape und Professor Sinistra
  15. Hasslehrer: Professor Lockhard, Professor Umbridge
  16. Was für einen Besen fliegst du? Den Super-Sauber-Wegwisch-Besen aus Wood Sooper Dooper Shop. Nein Spaß. Ich bin nicht so der Besen-flieger-Typ.
  17. Welcher ist dein Lieblingszauberspruch? Lumos. Ich sehe Licht als ein Zeichen der Hoffnung, daher…
  18. Welchen Trank bereitest du am liebsten zu? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es Veritaserum sein wird. Warum, weiß ich nicht.
  19. Welchen Patronus hast du? Laut dem Test ist es ein Delfin.
  20. Welches Tierwesen findest du interessant? Da ich ein sehr tierlieber Mensch bin, würde die Antwort zu lang ausfallen…
  21. Wonach riecht dein Amortentia? Es würde nach Druckerschwärze/Papier, Vanille und Nutella riechen.
  22. Welche Gestalt hat dein Irrwicht? Um ehrlich zu sein, wüsste ich nicht, wie er aussehen würde 😮
  23. Wie würde deine Clique aussehen? Auf der ersten Zugfahrt nach Hogwarts würde ich in Blaise hineinlaufen und mich sofort hervorragend mit ihm verstehen. So viel zu meinem Freundeskreis 😀
  24. Hast du eine Liebesgeschichte? Natürlich. Sie beginnt im 4. Jahr mit einer Einladung zum Weihnachtsball. Danach trennen sich unsere Wege für über ein Jahr. Im 6. Jahr kommen wir uns dann näher, bis wir im 7. Jahr (oder danach) endlich zusammenfinden.
  25. Wo hältst du dich im Schloss am liebsten auf? Im Astromieturm und auf einem Sofa am Kamin im Gemeinschaftsraum (gerne in Gesellschaft von Blaise).
  26. Was sind deine Freizeitaktivitäten? Sterne gucken, hin und wieder mal ein Buch in der Hand und sonst viel mit Blaise unternehmen.
  27. Erhältst du den Tagespropheten oder den Klitterer? Ich lese nicht besonders gerne Zeitung.. aber wenn ich wählen müsste: Klitterer.
  28. Spielst du Quidditsch? Nein, aber ich feuere meine Mannschaft gerne an.7
  29. Was ist das Thema zu deiner Abschlussarbeit? Entweder etwas zu Zaubertränken oder Astronomie.
  30. Deine Zukunft in der Zaubererwelt? Nach der Schule wird gelebt. Ein guter Job, den Traummann an der Seite und immer ans Morgen denken.

Fühlt euch getaggt 🙂

Rezension Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

bk0603161464956583943Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums (Sarvenaz Tash)

299 Seiten

Magellan Verlag


Klappentext

Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …

Meine Meinung

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es sieht zwar etwas, wie ein Kinderbuch aus, doch es steckt viel mehr dahinter.

In diesem Buch haben wir ein paar nicht so alltägliche Charaktere. Ich fange mal mit Roxy an. Auch, wenn ihr Name ziemlich amerikanisch klingt, steckt dahinter ein persisches Mädchen. Auch ihre beste Freundin, die eher einen Nebencharakter darstellt, ist „anders“: sie ist Chinesin. Unser Protagonist Graham ist mit der normalste Charakter im Buch, doch seine roten Haare lassen ihn leicht aus dem Konzept springen (Roxana nannte ihn einen Weaslesy, was ich sehr genial fand). Als vorletztes noch Grahams bester Freund Casey. Er ist wohl der normalste der Rasselbande. Doch sie alle haben eins mehr oder weniger gemein: sie sind Nerds. Und das habe ich das Buch über total genossen. Einen Charakter, den ich eher weniger mochte, war Devin, ein Brite, den Roxy im Laufe der Comic Con kennen lernt. Er ging mir wohl fast genauso oft auf den Geist, wie Graham. Dieses Gurkensandwich…

Die Story ist auf jeden Fall sehr Nerd-lastig. Es wird viel von Comics (speziell das schreiben unf Zeichnen) gesprochen. Auch, wenn ich mich auf diesem Terrain nicht sonderlich gut auskenne, ich konnte mitfühlen, wie sie berühmte Persönlichkeiten trafen, und, und, und.Außerdem gab es auch den Hang zu Harry Potter oder Game of Thrones, wodurch eigentlich für jedes Fangirl-Herz etwas dabei ist. Die Handlung des Buches zieht sich über drei Tage, die die Clique fast komplett gemeinsam auf der Con verbringen. Es gab Höhen und Tiefen der Gefühle, unerwartete Wendungen und Träumerein. Das Ende hat mir echt gut gefallen; es hat zwar eine Art Happy-End, jedoch nicht auf die herkömmliche Weise.

Mir hat Sarvenaz Tash’s Schreibstil richtig gut gefallen. Sehr schöne Formulierungen und gutes Vorrankommen. Tash hat eine wundervolle Geschichte geschaffen, die das wahre Leben wiederspiegelt, was mir echt gut gefallen hat. Ich kann das Buch nur Empfehlen. 4/5 Sternen.

(Bildquelle)

Rezension Ein Sommer voller Sterne

Ein Sommer voller Sterne von Rebecca Maizel

Ein Sommer voller Sterne (Rebecca Maizel)

368 Seiten

cbt- Verlag


Klappentext

Sarah ist 15 und ein Wissenschaftsfreak. Als sie kurz vor den Ferien von ihrem Freund für die Schul- Beauty verlassen wird, nimmt sie sich vor, mehr wie ihre Schwester Scarlett zu sein: schön, cool, gut gekleidet. Wenn die Jungs wirklich so leicht zu manipulieren sind … Und tatsächlich – im Urlaub auf Cape Cod hat sie gleich Erfolg mit ihrem neuen Auftreten. Andrew ist schon fast 20 und nicht nur von Sarahs Aussehen fasziniert. Auch ihre Liebe zu den Planeten zieht ihn magisch an und die beiden verbringen romantische Abende unter dem Sternenhimmel. Allerdings hat Sarah noch ein wenig nachgeholfen und vorgegeben, schon 18 zu sein. Ob ihr diese Notlüge am Ende zum Verhängnis wird?

Meine Meinung

Ich habe mir das Buch im Urlaub gekauft. Vor einigen Wochen stand ich in der Mayerschen und sah dieses hübsche Cover mit dem wunderbaren Titel. Letztlich habe ich es mir im Thalia gekauft.

Sarah war eine unglaublich sympatische Protagonistin. Sie vertritt meine persönlichen Interessen; ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Andrew mochte ich auch gerne. Er war ein angenehmer Charakter, er wirkte in meinen Augen menschlicher, als der ein oder andere Protagonist aus anderen Büchern. Mir gefiel es, dass er eben nicht einer dieser Bad-Boys ist. Und dann gibt es noch Tucker. Jener Freund, der sich von Sarah trennt, um mit einer anderen rumzumachen. Er war mir gleich unsympathisch. Scarlett, Sarahs Schwester, konnte ich Anfangs nicht ganz in eine Schiene einordnen, doch letztlich kam sie zu den Charakteren, die ich mochte. Nebencharaktere, wie ihre beste Freundin Ettie, kommen eher selten vor und werden nicht sehr detailliert beschrieben.

„Ein Sommer voller Sterne“ beschäftigt sich mit einigen Themen. zum einen hat es sich Sarah zur Aufgabe gemacht, wie ihre Schwester zu sein, schließlich mag sie jeder. Nachdem sie dann ein Netz aus Lügen gesponnen hat und dieses Netz letztlich zerriss, zeigt sich, dass man sich nicht verstellen sollte, nur um jemandem zu gefallen. Des Weiteren thematisiert das Buch die Selbstfindung. Sarah verwandelt sich in diesem Buch von einer Raupe zu einem Schmetterling. Es gibt ein gutes Beispiel an etwas jügere Leserinnen, die sich vielleicht grade selbst in einer solchen Phase befinden.

Rebecca Maizels Schreibstil hat mich sogleich in den Bann gezogen, ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ich fand Sarah anfangs richtig goldig, wie sie sich selbst als „Versuchsobjekt“ bezeichnet hat. Neben den thematischen Schwerpunkten Selbstfindung, Lügen und Verstellen geht es in dem Buch viel um Naturwissenschaften. Sarah arbeitet an einem Projekt fürs College in einigen Jahren: sie beobachtet einen Kometen. Auch bei vielen Stellen kam das Periodensystem vor und weitere wissenschaftliche Ausdrücke. Für nicht-Experten könnte das Ganze etwas verwirrend werden.

„Ein Sommer voller Sterne“ konnte mich wirklich begeistern, auch, wenn es nicht ganz Jugendfrei war. Zu Beginn des Buches, habe ich mich gewundert, warum Sarah den Namen „Bean“ bekommen hat und wünschte mir eine Erklärung dafür. Diese kam schließlich gegen Ende des Buches. Alles in allem war es ein emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt und einiges mit auf den Weg gibt. 4,5/5 Sternen.

(Bildquelle)

Rezension Wie Monde so silbern

9783551315281_1448534474000_xxlWie Monde so silbern (Marisaa Meyer)

384 Seiten

Carlsen Verlag


Klappentext

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …

Meine Meinung

Ich stand schon lange vor den Luna-Chroniken, doch als ich das Taschenbuch gesehen habe, musste ich es mir schließlich doch mitnehmen. Immerhin hab ich nur positives davon gehört…

Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Cover (Taschenbuch) echt gar nicht zu der Story passt. Klar, es ist eine Neuerzählung des klassischen Märchens, doch man sollte bei der Covergestaltung doch ein bisschen darauf achten, dass es zum Inhalt passt.

Kommen wir zu den Charakteren. Cinder ist zwar eine starke Protagonistin, doch an einigen Stellen hat sie mich dezent aufgeregt. Auch manche Aktionen fand ich etwas too much dargestellt. Prinz Kai fand ich schon angenehmer, dennoch gab es auch hier ein paar Stellen, die für mich eher unnachvollziehbar waren. Adri, Cinders Stiefmutter, ist ganz nach dem Original: einfach nur gemein und böse. Auch, wenn ich Cinder nicht ganz so gerne mochte, sie tat mir regelrecht Leid. Sie wird von ihr und auch anderen als Nichts dargestellt, bloß weil sie kein richtiger Mensch ist und droht alles zu verlieren, was ihr wichtig ist. Von ihren Stiefschwestern Peony und Pearl hat man nicht ganz so viel mitbekommen. Peony mochte ich lieber.Des weiteren gibt es noch Dr. Erland. Er ist eine Person, die man erst kennen und verstehen lernt, wenn das Buch voranschreitet.

Ich empfand es als etwas schwer, in diese Welt einzutauchen, da sie futuristisch und völlig technisch war. Nach ein paar Seiten ging es dann besser.Meyers Schreibstil hat mir leider nicht so zugesagt, dennoch finde ich, dass diese Adaption recht gut ist. Mir haben die Sichtwechsel gefallen, die immer wieder aufkamen, womit man wirklich alles verstehen konnte und ein paar Zusatzinformationen bekommen hat. Nun muss ich gestehen, dass mir dieser Sci-Fi Aspekt nicht besonders gut gefallen hat.

Insgesamt bekommt der erste Teil der Luna-Chroniken von mir 3/5 Sternen und ich denke, dank dieses hervorragenden Cliffhangers, werde ich weiterlesen, sobald die Taschenbücher weiter publiziert werden. Vielleicht komme ich dann endlich richtig in die Welt hinein und finde gefallen an der Reihe.

(Bildquelle)

Rezension Selection

selectionSelection (Kiera Cass)

368 Seiten

Fischer Jugendbuch Verlag


Klappentext

Die Chance deines Lebens?

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Meine Meinung

Als die Bücher um America und Maxon rauskamen, hielt ich nicht viel von ihnen. Der Bachelor mit Prinzessinnen? Geht ja mal gar nicht! Doch dank einer guten Freundin, die ständig davon geschwärmt hat, wurde ich unsicher. Und schließlich landete es auf meiner Wunschliste. Bei einem Projekt auf Instagram bot sich dann die Gelegenheit und ich bekam es. Und dann war es auch schon weggelesen.

Die Protagonisten in diesem Buch sind alle ziemlich unterschiedlich. Zum einen haben wir America Singer, die in einer recht niedrigen Kaste aufwächst, wo nicht alles selbstverständlich ist. Sie ist mit Aspen liiert, was jedoch keiner wissen darf, denn Aspen ist noch eine Kaste tiefer als America. Und weil sie ihre Eltern nicht enttäuschen will und in eine solch niedere Kaste einheiraten darf, treffen sich die beiden heimlich über mehrere Jahre. Als sie Aspen von dem Casting erzählt, was für Prinz Maxon angesetzt wird, überredet er sie, dort mitzumachen. Das kommt ihrer Mutter nur all zu recht. Und sie wird tatsächlich in die Top 35 aufgenommen. Im Palast merkt man sofort, unter welchen Bedingungen und welcher Erziehung sie aufgewachsen ist und das macht es ihr schwer, im Palast zu bleiben. America ist mir eine gute Protagonisten, da sie gute Wertvorstellungen hat, die man auch ins reale Leben mitnehmen kann. Aspen war mir zunächst sympathisch, was sich aber schnell erübrigt. Maxon wirkt als Prinz ziemlich menschlich und nicht so perfekt, wie Prinzen normalerweise dargestellt werden. Das gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil von Kiera Cass gefällt mir ganz gut, wobei ich manche Übersetzungen etwas anders formuliert hätte. Außerdem haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Dennoch lässt sich „Selection“ schnell und einfach lesen.

Ich hatte es am Anfang nicht ganz leicht in die Geschichte reinzukommen, doch nach ein bis zwei Kapiteln war ich ein Teil dieser Welt und habe Seite um Seite verschlungen. Hätte man mir damals gesagt, dass mir dieses Buch so gut gefällt, hätte ich ihm keinen Glauben geschenkt. Ich war sehr zufrieden mit der Geschichte, liebe die Charaktere und kann kaum genug bekommen. Im nachhinein ändere ich meine Bewertung und packe den letzten halben Stern noch dazu. 5/5 Sternen.

(Bildquelle)