Rezension Ein Sommer voller Sterne

Ein Sommer voller Sterne von Rebecca Maizel

Ein Sommer voller Sterne (Rebecca Maizel)

368 Seiten

cbt- Verlag


Klappentext

Sarah ist 15 und ein Wissenschaftsfreak. Als sie kurz vor den Ferien von ihrem Freund für die Schul- Beauty verlassen wird, nimmt sie sich vor, mehr wie ihre Schwester Scarlett zu sein: schön, cool, gut gekleidet. Wenn die Jungs wirklich so leicht zu manipulieren sind … Und tatsächlich – im Urlaub auf Cape Cod hat sie gleich Erfolg mit ihrem neuen Auftreten. Andrew ist schon fast 20 und nicht nur von Sarahs Aussehen fasziniert. Auch ihre Liebe zu den Planeten zieht ihn magisch an und die beiden verbringen romantische Abende unter dem Sternenhimmel. Allerdings hat Sarah noch ein wenig nachgeholfen und vorgegeben, schon 18 zu sein. Ob ihr diese Notlüge am Ende zum Verhängnis wird?

Meine Meinung

Ich habe mir das Buch im Urlaub gekauft. Vor einigen Wochen stand ich in der Mayerschen und sah dieses hübsche Cover mit dem wunderbaren Titel. Letztlich habe ich es mir im Thalia gekauft.

Sarah war eine unglaublich sympatische Protagonistin. Sie vertritt meine persönlichen Interessen; ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Andrew mochte ich auch gerne. Er war ein angenehmer Charakter, er wirkte in meinen Augen menschlicher, als der ein oder andere Protagonist aus anderen Büchern. Mir gefiel es, dass er eben nicht einer dieser Bad-Boys ist. Und dann gibt es noch Tucker. Jener Freund, der sich von Sarah trennt, um mit einer anderen rumzumachen. Er war mir gleich unsympathisch. Scarlett, Sarahs Schwester, konnte ich Anfangs nicht ganz in eine Schiene einordnen, doch letztlich kam sie zu den Charakteren, die ich mochte. Nebencharaktere, wie ihre beste Freundin Ettie, kommen eher selten vor und werden nicht sehr detailliert beschrieben.

„Ein Sommer voller Sterne“ beschäftigt sich mit einigen Themen. zum einen hat es sich Sarah zur Aufgabe gemacht, wie ihre Schwester zu sein, schließlich mag sie jeder. Nachdem sie dann ein Netz aus Lügen gesponnen hat und dieses Netz letztlich zerriss, zeigt sich, dass man sich nicht verstellen sollte, nur um jemandem zu gefallen. Des Weiteren thematisiert das Buch die Selbstfindung. Sarah verwandelt sich in diesem Buch von einer Raupe zu einem Schmetterling. Es gibt ein gutes Beispiel an etwas jügere Leserinnen, die sich vielleicht grade selbst in einer solchen Phase befinden.

Rebecca Maizels Schreibstil hat mich sogleich in den Bann gezogen, ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ich fand Sarah anfangs richtig goldig, wie sie sich selbst als „Versuchsobjekt“ bezeichnet hat. Neben den thematischen Schwerpunkten Selbstfindung, Lügen und Verstellen geht es in dem Buch viel um Naturwissenschaften. Sarah arbeitet an einem Projekt fürs College in einigen Jahren: sie beobachtet einen Kometen. Auch bei vielen Stellen kam das Periodensystem vor und weitere wissenschaftliche Ausdrücke. Für nicht-Experten könnte das Ganze etwas verwirrend werden.

„Ein Sommer voller Sterne“ konnte mich wirklich begeistern, auch, wenn es nicht ganz Jugendfrei war. Zu Beginn des Buches, habe ich mich gewundert, warum Sarah den Namen „Bean“ bekommen hat und wünschte mir eine Erklärung dafür. Diese kam schließlich gegen Ende des Buches. Alles in allem war es ein emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt und einiges mit auf den Weg gibt. 4,5/5 Sternen.

(Bildquelle)

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