Rezension Until Friday Night

produkt-12497Until Friday Night – Maggie & West (Abbi Glines)

304 Seiten

Piper Verlag


Klappentext

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.

Meine Meinung

Ich hab dieses Buch schon öfter auf Instagram gesehen und hab natürlich gleich recherchiert. Der Klappentext klang für mich unglaublich interessant und erinnerte mich an meine eigene Geschichte, dass ich es mir morgens ganz spontan auf meinen Kindle geladen habe und sofort drin versunken bin…

In dem Buch geht es in erster Linie um Maggie und West. Maggie hat schlimmes durchgemacht und zieht schließlich zu ihrer Tant, ihrem Onkel und ihrem Cousin. Ich muss gestehen, dass Maggie mir gleich smypathisch war. Es hat mir gefallen, in ihre Gedanken einzutauchen und mitzuerleben, wie sie das verarbeitet, was sie zum schweigen brachte. West empfand ich als Gegensatz zu Maggie. Er versteckt sich hinter dem Leid und der Angst und versucht weiterhin der Gleiche zu sein. Im weiteren Verlauf war ich etwas genervt von Wests besitzergreifendem Verhalten. Brady, Maggies Cousin, war mir zu Beginn etwas suspekt, da er sich wie ein großer Bruder verhalten hat. Dennoch mochte ich ihn ziemlich gerne. Ich fand es aber irgendwie etwas merkwürdig, dass Maggie nur mit Bradys Freunden abgehangen hat…

Das Buch handelt von Verlust und zeigt, wie zwei Menschen damit umgehen. Während Maggie sich versucht mit dem Schweigen wieder zusammenzuflicken und ihren weg zurück ins Leben zu finden, frisst sich Kummer und Angst immer tiefer in West. Ich konnte mich da echt gut reinversetzen, nicht, weil ich eben solchen Verlust erleiden musste, sondern weil ich Angst habe. Es zeigt, dass es jeden jederzeit treffen kann.

„Until Friday Night“ war mein erstes Buch vi Abbi Glines und ich muss sagan, dass mir ihr Schreibstil ziemlich gut gefallen hat (und mich ein wenig an meinen eigenen erinnerte). Ich kam gut und flüssig durch und wurde an manchen Stellen richtig gepackt. Mehrmals ergriff mich das Buch so sehr, dass ich mir ein paar Tränchen verdrückte (in der Öffentlicheit :o). Ich fand es sehr gut, dass der Leser in beide Köpfe hineinblicken kann, um so nachzuvollziehen, wie sich die beiden Protagonisten fühlen müssen, nachdem das Schicksal ein mieser Verräter war. Ein weiterer Aspekt, der mir unheimlich gut gefallen hat, war Football.

Mit dem stimmigen Ende, das mir unheimlich gut gefallen hat, habe ich so gut wie nichts an dem Buch auszusetzen und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, es gelesen zu haben. Es soll nicht die letzte Geschichte von Abbi Glines gewesen sein.

Ich danke ihr im Stillen für dieses wunderbare Buch, welchem ich nur 5/5 Sternen geben kann!

(Bildquelle)

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5 Gedanken zu “Rezension Until Friday Night

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