Rezension Verliebt in Mr. Daniels

verliebt-in-mr-danielsVerliebt in Mr. Daniels (Brittainy C. Cherry)

Egmont LYX Verlag

371 Seiten


Klappentext

Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!

Meine Meinung

Normalerweise gefallen mir Hype-Bücher nicht, aber dieses ist eine Ausnahme.

In dem Buch geht es um Ashlyn und Daniel, deren Liebe nicht sein darf – Daniel, oder Mr. Daniels, ist ihr Lehrer. Thematisch hat mich das Buch wirklich angesprochen, doch der Inhalt war nicht ganz so vielversprechend.

Zu Beginn der Geschichte ist Ashlyn eine kleine Zicke, doch aufgrund ihrer Lage kann ich sie gut nachempfinden. Ashlyn muss mit vielen Schicksalsschlägen zurecht kommen, doch irgendwann platzt ihr der Kragen. Nach einem schwerwiegenden Verlust muss Ashlyn die Stadt verlassen und zu ihrem Vater ziehen, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch eine gewisse Person erleichtert ihr den Umzug. Ashlyn fühlt sich bei der neuen Familie ihres Vaters total unwohl, obwohl sie von seinen „Kindern“ doch recht herzlich empfangen wird. Im Bezug auf die Beziehung zu Daniel bleibt sie jedoch eine kleine Zicke, mit einem selbstsüchtigen Beigeschmack.

Daniel erleidet ein ähnliches Schicksal wie Ashlyn, doch er verbirgt alles hinter einer Mauer. Neben seinem Beruf als Lehrer ist er in der Musik Branche tätig. Die Band lässt sich von Shakespeare inspirieren, was Ashlyn sehr gut gefällt. Beide sind große Fans Shakespeares. In der Beziehung sollte Daniel eher den Vernünftigen spielen und nicht auf die Geheimnistuerei eingehen.

Zu Beginn des Buches wird man direkt ins Geschehen geworfen – die volle Ladung Spannung. Diese Spannung lässt jedoch im Laufe des Buches nach.

Allgemein handelt das Buch von viel Verlust und dunklen Zeiten. Es zeigt, wie Menschen damit umgehen und versuchen weiterzuleben. Jedoch gingen mir die ganzen Verluste irgendwann auf den Nerv, weil es einfach too much war. Neben dem überdramatisierten habe ich auch ein paar kleine Logikfehler entdeckt.

Vom Schreibstil her hat mir das Buch ganz gut gefallen. Mir hat es gefallen, dass das Buch in wechselnden Sichten erzählt wird und dass am Anfang jedes Kapitels ein kleiner Songtext von Daniels Band geschrieben steht. Auch ein paar Klischees waren hier aufzufinden. Ich muss jedoch gestehen, dass mich das Buch stark an „Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover erinnert hat.

Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, bereue nicht, es gekauft zu haben. „Verliebt in Mr. Daniels“ bekommt von mir 3,5/5 Sternen.

(Bildquelle)

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Ein Gedanke zu “Rezension Verliebt in Mr. Daniels

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