Rezension Du neben mir

9783791525402_1445963114186_xxlDu neben mir (Nicola Yoon)

Dressler Verlag

332 Seiten


Klappentext

Am Anfang war ein Traum. Und dann war Leben! Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein – und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.

Meine Meinung

Mal wieder ein Buch, das viel zu lange auf meinem SuB war und dann viel zu schnell davon verschwunden ist.

In Madelines Leben ist alles gleich. Gestern ist wie heute und morgen so wie immer. Sie ist an dieses Leben gewohnt, denn sie hat einen seltenen Immundefekt, der sie daran hindet, aus dem Haus zu gehen. Dort ist alles steril und wirkt wie in einem Krankenhaus. Weil sie ihr ganzes Leben schon diesen Defekt hat, ist sie es nicht anders gewohnt, als in ihrem weißen Zimmer zu sitzen und zu lesen. Doch als eines Tages eine andere Familie ins Nebenhaus zieht, ändert sich Madelines Welt.

Madeline fand ich unglaublich stark. Trotz ihrer Krankheit kämpft sie sich eisern durchs Leben und enteckt die schönen Dinge daran. Ich fand es cool, dass sie ein Mix aus Afrikaner und Asiate war, denn solche Protagonisten trifft man nicht oft. Anfangs wirkt sie ziemlich distanziert, doch im Laufe der Geschichte schließt man sie immer mehr ins Herz.

Olly (ich bevorzuge Oliver) fand ich zu Anfang sehr komisch. Er war stark introvertiert und ließ sich keine Gefühle oder Gedanken anmerken. Er stammt aus einer schwierigen Familie, weshalb er oft vor ihnen flüchtet. Sobald ich Olly etwas näher kennen gelernt hatte, habe ich auch ihn immer mehr in mein Herz geschlossen.

Am Anfang des Buches habe ich erwartet, dass die Geschichte Herzschmerz a la Das schicksal ist ein mieser Verräter verrichtet, doch die Geschichte geht in eine völlig andere Richtung. Da ich mich so auf diese Dramatik eingestellt hatte, war ich umso perplexer, als sich Geschehnisse eröffneten, die ich so gar nicht erwartet hatte.

Das Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet worden. Es beinhaltet viele Grafiken, Skizzen und Zeichnungen. Zudem sind die Kapitel sehr kurz, was ich sehr angenehm fand. Durch die guten 300 Seiten bin ich nahezu geflogen und ich war ein wenig traurig, als ich den letzten Satz gelesen habe. Nicola Yoons Schreibstil ist locker und leicht. Die Idee dahinter fand ich echt gut, weil sie mal etwas total anderes ist. Von mir bekommt „Du neben mir“ gute 4/5 Sternen.

(Bildquelle)

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5 Gedanken zu “Rezension Du neben mir

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