Archiv für den Monat April 2017

Neuzugänge April

Wo kommen die ganzen Bücher denn schon wieder her? 😩 Ich wollte das doch reduzieren 😅

Na ja, das sind meine ganzen Neuzugänge

Gefühlt am ersten Tag des Aprils kam meine Medimops-Bestellung an. Der eigentliche Grund der Bestellung war „Herz verspielt„, da dieses leider schon vergriffen ist. Mit dazu habe ich dann noch „Girl online“ und „Ich fürchte mich nicht“ bestellt. Alle drei Bücher sind in einem Top Zustand *-* (Hier kommst du zu meinem Erfahrungsbericht zu gebrauchten Büchern).

Als nächstes habe ich mir von einem Gutschein – endlich – „Schnee wie Asche“ geholt. Schon letzten Sommer habe ich davor gestanden und weiß Gott, wieso nicht mitgenommen.

Danach ist „Ana und Zak“ bei mir eingezogen. Der Klappentext hatte sich echt gut angehört und erinnert mich ein wenig an „Flirt mit Nerd“ (Rezi) oder „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“ (Rezi).

Damit mein Gutschein endlich aufgebraucht ist, habe ich mir noch „Damals dieser Kuss“ geholt.

Die nächsten beiden Bücher sind Leseexemplare. Ich habe beide Bücher jetzt schon so häufig im Social Media gesehen und sie mir deshalb mitgenommen. Die Rede ist von „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und „Morgen lieb ich dich für immer„.

Außedem sind noch zwei Leseexemplare von Rainbow Rowell bei mir eingezogen: „Fangirl“ und „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Als letztes habe ich mir dann noch „Ich wollte nur, dass du noch weißt“ bestellt.

Uff. Ganze 11 Bücher 😳 Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass dieser Monat sehr zu Gunsten von Random House ausgefallen ist 😂

Wie sieht euer Neuzugängestapel diesen Monat aus? 😊

(Bildquelle1, Bildquelle 2)

Advertisements

Bloggerportal

Hallo,

heute möchte ich mit euch über das Bloggerportal quatschen.

Screenshot Bloggerportal Random House

Ja, du kennst es sicher, das Bloggerportal. Es ist eine Seite von Random House, bei der sie Bloggern Leseexemplare zuschicken. An sich keine schlechte Idee. Ich bin dort jetzt schon eine Weile angemeldeldet und habe einige Bücher angefragt, die jedoch alle abgelehnt wurden. Doch manche Gründe kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

„Dieser Titel ist schon etwas älter. Mittlerweile haben wir für ihn leider kein freies Kontingent mehr.“

Das ist der Satz, den ich am häufigsten zu hören bekomme. Da frage ich mich doch, warum dieser Titel in den Anfragemöglichkeiten überhaupt noch vorhanden ist, wenn es ihn als Freiexemplar nicht mehr gibt? Die zweite Antwort, die ich bisher nur 1/7 Mal gehört habe, ist, dass

„Dieser Titel ist momentan so beliebt, dass wir leider kein freies Kontingent mehr haben.“

Diese Antwort finde ich noch akzeptabel. Des weiteren beinhaltet diese Antwort den Nebensatz, dass ich es doch als eBook anfragen kann. Nett gemeint. Ich lasse mich aber nicht abspeisen, nur weil mein Blog nicht 163748939 Leser hat – ich freue mich, dass überhaupt jemand meine ganzen Sachen liest ♥. Oder, dass mein Instagram Account nicht genauso viele Follower hat.

Ich hoffe, dass ihr bessere Erfahrungen mit dem Bloggerportal gemacht habt. Erzählt mir gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren 🙂

(Bildquelle)

Welttag des Buches

Welttag_des_BuchesJedes Jahr am 23.4. feiern wir ihn – den welttag des Buches. Mit diesem post möchte ich dir diesen, für uns Bücherliebenden, besten Tag des Jahres einmal näher bringen.

Dieser Tag geht auf den Georgstag zurück. Auf katalonischen Gebiet ist es Tradition am Namenstag von St. Georg Blumen und Bücher zu verschenken. Auch der Geburts- und Todestag von William Shakespeare soll zu diesem Tag beitragen.

In Deutschland besteht seit vielen Jahren die Art Tradition, dass an besagtem Tag in Schulen an die 4. und 5. Klasse Gutscheine ausgeteilt werden, damit die Kinder sich ein Exemplar von „Ich schenk dir eine Geschichte“ im Buchladen kaufen können. Die Veranstalter des Ganzen sind der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen. Natürlich sind die Blogger nicht ganz unbeteiligt – auch sie verschenken am 23.4. Bücher über ihre Blogs.

In Katalonien sieht es ein bisschen anders aus: Buchhandlungen verkaufen ihre Bücher an diesem Tag mit rund 10% Rabatt an Straßenständen. Um die Wertschätzung und Zuneigung zu zeigen, schenken die Männer den Frauen und Kindern eine rote Rose; die Frauen beschenken den Mann mit einem Buch. Buchhändler bekommen an dem Tag einen Buchgutschein geschenkt.

Auch in Großbritannien wird dieser Tag gefeiert. Die Kinder bekommen in der Schule einen Wertgutschein, mit dem sie 10 spezielle Bücher erstehen können, die nur an diesem Tag zu kaufen sind (£ 1, €1,50).

Hast du am Welttag des Buches etwas schöne sgeplant? Möchtest du jemanden beschenken – oder nur dich selbst? 😜

(Bildquelle)

Rezension Dunkles Herz – Nadiya & Seth

sh-graues-herzDunkles Herz – Nadiya & Seth (Stefanie Hasse)

269 Seiten

Impress Verlag (eBook)


Klappentext

In einer Welt, in der magische Kräfte nicht mehr geduldet und alle Bewohner kontrolliert werden, sind Nadiyas besondere Fähigkeiten ihr größtes Geheimnis. Noch nie hat sie sich Freunden oder ihrer Familie anvertraut. Doch als sie durch Zufall auf einen fremden jungen Mann trifft, der ebenfalls von Magie erfüllt zu sein scheint, verändert sich alles. Eine unerklärliche Verbindung zu ihm zwingt sie, sich diesem Jungen zu nähern und mehr über ihn zu erfahren. Als Nadiya dann auch noch ein mysteriöses Schmuckstück in die Hände fällt, beginnen sich die Geschehnisse um sie herum allmählich zusammenzufügen und ein lang vorherbestimmtes Schicksal zu erfüllen…

Meine Meinung

Eine kleine Mischung à la Stefanie Hasse. Fand ich gut.

In der Geschichte von Nadiya und Seth geht es um eine junge Frau, die magische Fähigkeiten hat, von denen sie nichts wusste und auch mit niemandem darüber reden kann. Bis sie auf den geheimnisvollen Davide trifft, der ihre Welt ein bisschen auf den Kopf stellt.

Nadiya als Protagonistin habe ich sehr gemocht. Sie kam mir realistisch rüber, anhand der Geschehnisse, die sich ereignen. Sie tat mir auch so leid, nach dieser tragischen Szene am Anfang. Vom Charakter her war sie einfach klasse. Sie war loyal und vernünfitig. Hat keine Handlungen überstützt getroffen. Sie geht auch gut mit den Überraschenden Ereignissen um, bewahrt Ruhe, hinterfragt aber die wichtigen Dinge.

Über Seth kann ich nicht ganz so positiv reden. Ich fand seine Obsession Nadiya gegenüber etwas fragwürdig. Ständig sprach er darüber, dass sie beide zusammen sein sollen und drängt sie dadurch in eine Richtung, in der sie sich nicht wohlfühlt. Auch hat er sich nicht sehr gut unter Kontrolle, was aber eher an seinem Vater liegt.

Die Nebencharaktere waren gut eingesetzt. Sie waren trotz der nebensächlichen Präsenz gut durchgearbeitet und hatten einige Geheimnisse, die man nicht erwartet hätte.

Mir hat das ganze Buch gut gefallen. Es wurde nie langweilig und ich hatte ständig den Drang nach meinem Kindle zu greifen und weiterzulesen. Beim Lesen ist mir dann aufgefallen, dass Steffi sich ein bisschen an der Scheherazade-Geschichte bedient hat, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Sie überzeugt mit ihrem Schreibstil und den außergewöhnlichen Charakteren.

Insgesamt möchte ich dem Buch 4/5 Sternen geben. Danke Steffi, für diesen unsagbar tollen Cliffhänger >.<

(Bildquelle)

Coververgleich Caraval

Nach längerer Zeit ist es wieder so weit: ein neuer Coververleich ist da!

Dieses Mal dreht es sich um Caraval. Hier die Übersicht:

(von links nach rechts: englisch, deutsch, niederländisch, polnisch, spanisch)

Es fällt sofort auf, dass die Cover das Original behalten haben. Das englische ist am neutralsten. Goldene Elemente auf schwarzem Grund. Das deutsche Cover ist etwas farbenfroher. Hier bleibt der schwarze Grund, doch es fließen blaue und pinke Elemente mit ein. Ich mache mal einen kleinen Sprung zum spanischen Cover, da dieses auch an das Original rankommt. Hier wurden die Originalen und die Deutschen Ornamente vermischt, was für mich in diesem Stil am schönsten ist. Das niederländische und polnische Cover tanzt aus der Reihe. Auf diesen Covern sehen wir eine junge Frau, die vermutlich Scarlett darstellen soll. Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, wie ich zu Frauen auf dem Cover stehe (hier kommst du zu einem Beitrag über Covertrends). Diese Frauen sind für mich leider nicht aussagekräftig, worum es in dem Buch gehen mag. Die Niederländer stechen am meisten raus, da sie sogar den Titel geändert haben.

Mein Ranking:

Platz 5: Het zwarte hart

Platz 4: Caraval (polnisch)

Platz 3: Caraval (englisch)

Platz 2: Caraval (deutsch)

Platz 1: Caraval (spanisch)

Wie siehst du das? Und welches Cover ist bei dir auf Platz eins?

(Bildquelle)

Lesen und Musik

music word

Es gibt zwei Arten von Menschen: die, die beim Lesen Musik hören und die, die es nicht tun. Hier möchte ich das Thema mit euch ausdiskutieren.

Ich habe auf Instagram eine kleine Umfrage zu dem Thema gemacht und bin erstaunt, was dabei rauskam. Aber lies selbst:

Bei der Umfrage haben sich meine Befragten in zwei klare Gruppen unterteilt. Lesen und Musik – Ja und Nein.

„Also zu manchen Büchern gibt es ja auch Playlists“

„Es ist einfach schön, wenn man die Lieder hört, die dann auch eine gewisse Bedeutung für das Buch haben“

sagt Mary Lou. Und damit hat sie Recht. „Maybe Someday“ zum Beispiel hat eine Playlist mit den Songs, die im Buch vorkommen. Außerdem gibt es vom Autor eine vermerkte Playlist, die ihn/sie beim Schreiben begleitet hat, wie Anna Katmore („Herzklopfen in Nimmerland“) oder Mona Kasten („Begin Again“).

„Außerdem enspannt es einfach.“


Gleich darauf kommt das Kontra von Rosa. Sie ist eindeutig gegen das Musik hören beim Lesen.

„Ich finde, es lenkt ab. Ich will mich komplett auf das Buch konzentrieren.“


Lea findet, dass vom Buch abhängt, ob und welche Musik sie dazu hört.

„Bei lustigen Büchern höre ich viel und laute Musik, bei traurigen Sachen gar nichts und bei Fanatsy meistens leisere Songs.“


„Nicht immer aber meistens“

erklärt mir Melli. Sie ist der Ansicht, dass es völlig in Ordnung ist, beim Lesen Musik zu hören. Zu 90% ihrer Lesezeit ist sie von Musik begleitet.

„Wenn eine mega spannende Stelle ist, oder ich müde bin, dann lasse ich es sein.“


Alica mag es auch lieber, wenn sie in Ruhe lesen kann.

„Weil ich mich nicht gleichzeitig im Buch und der Musik verlieren kann“

sagt sie. Denn dann kann sie sich nicht komplett auf das Buch konzentrieren, sondern summt oder singt mit.


Bevor ich zum Schluss komme, möchte ich noch meine persönliche Meinung dazu äußern.

Ich bin das lebende Beispiel von einer Mischung. Da ich wegen meiner Arbeit nicht all zu viel Zeit zum Lesen habe, nutze ich die Zeit im Bus, um zu lesen. Und dort habe ich immer meine Kopfhörer in den Ohren und höre Musik. Allerdings keine mit Gesang, sondern Melodien. Die lenken mich nicht so ab, wie mit Gesang. Ich finde es einfach angenehmer, Musik im Hintergrund zu hören, als die Busgeräusche.

Auf der anderen Seite muss es, wenn ich zu Hause lese, still sein. Kein Radio an. Keine sprechenden Menschen. Keine Bewegungen. Nur das Buch und ich.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mir ihre Meinung zugeschickt haben. Da hatten wir ja eine bunte Mischung.

Wie siehst du das? Hörst du Musik beim Lesen? Und wenn ja, was für welche?

(Bildquelle)

Lesevorhaben April

Wow. Das erste Viertel des Jahres ist erreicht. Das möchte ich diesen Monat schaffen:

Legend“ habe ich bereits letzten Monat begonnen und möchte diesen Monat weiterlesen. Damit lasse ich mir aber Zeit, da ich es zum einen bereits 2x auf Deutsch gelesen habe und zum anderen ist es Englisch.

Zusammen mit der lieben Jody lese ich „Delirium„. Auch hier lassen wir uns Zeit.

Des weiteren möchte ich mich diesen Monat auch mehr auf das Schreiben konzentrieren. (Wollt ihr dazu mal was lesen? Lasst es mich wissen!)

Was nehmt ihr euch vor, im April zu lesen?

(Bildquelle)

Top 5 – Buchenden Part 2

In meinem „Top“-Format möchte ich dir meine 5-10 Liebsten vorstellen. Heute geht es um die nicht ganz so schönen Buchenden.

Bei der letzten Top 5 der Buchenden habe ich Enden vorgestellt, die ich unheimlich schön finde. Heute soll es um das Gegenteil gehen: Enden die nicht so schön oder gar traurig sind.

Platz 5: Tote Mädchen lügen nicht

In diesem Buch geht es um Clay, der eines Tages nach der Schule ein Päckchen für sich findet. Darin befinden sich Kassetten, die Hannah aufgenommen hat, bevor sie sich das Leben nahm. Auf den Kassetten erfahren wir und auch Clay die 13 Gründe, warum Hannah sich umgebracht hat.

Das Buch fand ich spitze, doch das Ende hat mich irgendwie nicht ganz zufrieden stellen können. Es ist schwer, hier über Enden zu reden, ohne zu viel zu verraten ^^‘ Ich kann dir das Buch dennoch empfehlen und ich freue mich schon auf die Serie .

Platz 4: Margos Spuren

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Quentin und Margo, die eine Nacht lang die verrücktesten Dinge tun. Doch als Margo am nächsten Tag spurlos verschwindet, will Quentin sie wiederfinden. Das ganze Endet dann in einem Roadtrip durch halb Amerika.

Ich finde, dass das Ende zwar weder traurig noch schlecht ist. Es passt irgendwie perfekt, aber dennoch wünscht man sich viel mehr. Etwas anderes.

Platz 3: Legend

In der Legend Trilogie geht es um Day und June, die in einer dystopischen Welt leben und versuchen, gegen die Regierung zu kämpfen. Dabei durchstehen sie viele Komplikationen und Hindernisse.

Das Ende der Trilogie ist umstritten. Viele finden es, auf gut Deutsch gesagt, scheiße. Ich hingegen war einfach nur ein Wrack. Man geht so weit mit den Protagonisten, erlebt, was sie erleben und dann haut Marie Lu ein solches Ende raus. Ich habe geweint, wie ein Wasserfall und mein Herz hat nicht nur einen Riss bekommen.

Platz 2: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ich denke nicht, dass ich den Inhalt groß wiedergeben muss. So gut wie jeder kennt dieses herzzerreißende Buch. Aber für diejenigen, die es noch nicht kennen (und der Vollständigkeits halber): Das Buch erzählt die tragische Liebesgeschichte von Hazel und Gus. Beide leiden an einer Art von Krebs, die ihr Todesurteil sein kann. Man kann sich vorstellen, wie traurig das Buch sein wird.

Das Ende hat mein Herz in Stücke zerschlagen. Ab dem letzten Drittel (ihr wisst sicher, ab wann) flossen bei mir hunderte von Tränen. Es passierte etwas, was man nicht kommen sah. Und das hat vermutlich jedermanns Herz zerrissen.

Platz 1: Ein ganzes halbes Jahr

In „Ein ganzes halbes Jahr“ geht es um die noch zerstörerische Liebesgeschichte von Lou und Will. Will ist Tetraplegiker, was heißt, dass er vom Hals an komplett gelähmt ist. Ihm macht dieses Leben zu schaffen, doch seine Eltern sehen nicht ein, dass ihr Sohn sich das Leben nehmen will und stellen Lou als seine Pflegerin ein.

Mein Herz wurde mir aus der Brist gerissen. Es wurde auf den Boden geworfen. Sie haben es zertrampelt. Sie haben es noch mehr in Stücke gerissen. Kein anderes Buch hat mich bisher so fertig gemacht. Selbst heute muss ich noch über das Buch nachdenken…

Welches Buch hat für euch das traurigste oder „blödeste“ Ende? Lasst es mich gerne in der Kommenarbox wissen ♥

Rezension Caraval

caravalCaraval (Stephanie Garber)

396 Seiten

IVI Verlag


Klappentext

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt …

Meine Meinung

Der Klappentext hat mehr versprochen.

Seit sie klein sind, wollen die Schwestern Scarlett und Donatella zu einer Vorstellung von Caraval. Scarlett schreibt mehrere Briefe und bekommt dann tatsächlich eine Eintrittskarte von dem Master von Legend. Ab dann beginnt eine spannende Reise für die beiden Schwestern, die sie so nicht unbedingt geplant hatten.

Scarlett war mir eine lange Zeit über nicht ganz symapthisch. Sie ist einer dieser Charaktere, die aller anderer Glück in den Vordergrund stellt und ihres zurücknimmt. Vor allem geht es ihr die meiste Zeit nur um ihre Schwester und ihre anstehende Zwangsheirat. Was mich an dem Ganzen störte, war, dass Scarlett so auf ihre Schwester fixiert war, denn Donatella wirkte immer abweisend und selbstsüchtig. Sie schert sich kaum um Scarlett.

Wie grade erwähnt wirkt Donatella sehr selbstsüchtig. Sie handelt nur aus ihrem eignen Interesse heraus und ihr ist egal, wie es den anderen dabei geht. Während des gesamten Buches hat sie jedoch nur selten Auftritte.

Julian ist von Anfang an bei Scarlett. Er ist der verschlossene, dunkle, geheimnisvolle Typ, der die beide nach Caraval begleitet und sich als Scarletts Verlobter darstellt. Ich mochte ihn gerne. Er hatte immer viel Witz dabei und man konnte ihn nicht immer gut einschätzen.

Das Spiel Caraval fand ich sehr merkwürdig. Es hieß, es würde einen in sich ziehen, wenn man nicht genug auf sich Acht gibt. Es lässt einen den Verstand verlieren. Nach den Kriterien bin ich an die Geschichte heran gegangen. Deshalb habe ich mir das ganze Buch auch dunkler vorgestellt, als es tatsächlich war. Es sind ständig Dinge passiert, die man nicht vorhersieht, was die Neugierde des Lesers weckt.

Garbers Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig aufgrund ihrer Art, Gefühle zu beschreiben. Außerdem bin ich kein großer Fan der 3. Erzählperspektive. Leider konnte es mich nicht ganz so packen, wie viele andere. Mich stört leider auch ein bisschen, dass ein zweiter Teil folgen wird.

Alles in allem war das Buch erfrischend anders, als bisherige. Trotz, dass ich mir das alles anders vorgestellt habe, war es doch schön, es gelesen zu haben. Caraval bekommt von mir 3/5 Sternen.

(Bildquelle)

Bezeichnungen für Leser

Wir Leser werden eher selten als genau dieses betitelt, zumindest kommt es mir so vor. Selbst wir weichen auf Synonyme zurück, die viel spannender klingen als „Leser“.

Genau darüber habe ich mir mal Gedanken gemacht und eine Liste erstellt, die das Wort „Leser“ darstellen. Viel Spaß beim lesen 😉


Bibliophile

Das wohl am häufigsten von uns selbst benutzte Wort. „Bibliophile“ stammt aus dem griechischen und setzt sich aus den beiden Worten „Biblion“ (Buch) und „Philos“ (Freund) zusammen. Übersetzt heißt es dann etwa: „Liebe zum Buch“. Also genau das, was wir tun 😀

Bücherwurm

bookworm

Auch diese Begrifflichkeit höre ich oft von unserer Seite, aber auch von der Seite der Nicht-Leser. Was die Positivität des Wortes angeht würde ich sagen, es liegt in der Grauzone. Weil irgendwie fressen wir uns ja durch diverse Bücher, oder? ^^

Bücherdrache

Bücherdrache

Ein sehr postives und mächtiges Wort, wie ich finde. Der Begriff „Drache“ stammt aus dem lateinischen (Draco) und altgriechischem (drákōn). Der Drache kommt in vielen Kulturen vor, so wie wir Leser. „Bücherdrache“ ist meine liebste Bezeichnung ♥

Leseratte

17Leseratte

Eines der negativsten Worte, wie ich finde. Dieses Wort ist eine scherzhafte Bezeichnung für jemanden, der viel und gerne liest.

Nerd

nerd

Dieses Wort höre ich des Öfteren. Und irgendwie sid wir es auch. Wir wissen unheimlich viel von und über Bücher, haben Merch und schreiben FanFiction.

Welche Bezeichnung hörst du ständig?

(Bildquelle 1, Bildquelle 2, Bildquelle 3, Bildquelle 4)