Rezension Schnee wie Asche

Schnee wie Asche von Sara RaaschSchnee wie Asche (Sara Raasch)

cbt Verlag

460 Seiten


Klappentext

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Meine Meinung

Warum wartet man nur immer so lange, bis man die richtig tollen Bücher liest?

In „Schnee wie Asche“ geht es um Meira. Sie und sieben weitere Winterianern ist vor 16 Jahren die Flucht gelungen, als das Königreich Frühling Winter angriff. Nun leben sie im Exil und schmieden Pläne darüber, wie sie ihr gestohlenes Medaillon zurückbekommen. Als Meira auf die Mission geschickt wird, entrinnt sie nicht nur einmal dem Tod.

Ja, besser kriege ich es nicht zusammengefasst, ohne groß auszuschweifen oder zu viel zu verraten 😅

Meira war eine tolle Protagonistin. Sie hatte viel Ehrgeiz und Mut. Auch, wenn sie immer behütet wurde, ließ sie sich nicht davon abhalten den anderen ebenbürtig zu werden. Sie trainierte immer mit Mather – ihrem besten Freund und künftiger König. Sie ist ein kleines Badass, aber immer noch Mädchen und vor allem menschlich genug.

Mather war ganz in der Rolle des Königs. Er war pragmatisch und würde alles für sein verloren geglaubtes Volk tun. Seine Gesellschaft war voll und ganz positiv, auch wenn er nicht viel von sich preisgab.

Theron möchte ich hier nur kurz anschneiden, weil ich ihn seit der ersten Sekunde an geliebt habe 😍

Die Nebencharaktere waren gut durchdacht und an den richtigen Stellen eingesetzt. Es gab keinen – außer den Gegner – den ich nicht mochte.

Die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Sie ist wie eine Sucht, die man nur schwer unterbinden kann. Das Setting fand ich klasse – mal was neues. Allerdings hatte ich hier und da ein paar kleine Probleme mit der Aussprache mancher Namen. Im Verlauf der Story gab es viele Wendepunkte, die mich immer wieder Baff machten (und zu Tränen rührten). Ungefähr bei der Hälfte des Buches stellte ich eine Vermutung auf, die allerdings nur teilweise richtig war. Ich habe es richtig genossen, in diese Welt einzutauchen. Froh bin ich über das Ende – es lässt einen nicht ganz so verloren zurück, wie manch andere Geschichten. Dennoch freue ich mich wahnsinnig auf den 2. Band. Die Bewertung ist für mich keine schwere Entscheidung gewesen: 5/5 Sternen. Ein Jahreshighlight!

(Bildquelle)

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5 Gedanken zu “Rezension Schnee wie Asche

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