Rezension Fangirl

Rowell_25700_MR2.inddFangirl (Rainbow Rowell)

Hanser Verlag

459 Seiten


Klappentext

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame Collegezimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestseller-Autorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben.

Meine Meinung

Ich glaube nicht, dass Rainbow Rowell meine Lieblingsautorin wird.

In Fangirl geht es in erster Linie um Cath, die mit ihrer Zwillingsschwester aufs College geht. Und ab da ändert sich so ziemlich alles für unsere Protagonistin: Ihre Schwester wendet sich von ihr ab, ihre Mitbewohnerin hasst sie und ständig hängt dieser Junge in ihrem Zimmer. Dieser Junge ist kein geringerer, als der Kumpel ihrer Mitbewohnerin. Nun muss Cath zusehen, wie sie alleine das College-Leben meistern kann.

Cath war in meinen Augen eine sehr spezielle Protagonistin. Sie ist sehr introvertiert und lässt niemanden wirklich an sich heran. Zudem lebt sie in ihrer eigenen Welt, was es ihr erschwert, Anschluss zu finden. Denn statt Abends rauszugehen und Party zu machen, verkriecht sie sich im Bett und schreibt FanFiction. Insgesamt fand ich ihren Charakter ziemlich schwierig, da sie hin und wieder etwas übertrieben auf kleine Probleme reagiert hat. Dennoch lässt sich erkennen, dass sie eine große Entwicklung hinlegt.

Levi ist nun offiziell mein neuer Bookish-Boyfriend. Er war einfach perfekt. Levi ist immer gut gelaunt und offenherzig, stets zu jedem freundlich. Er steckt einen mit seiner guten Laune an, sodass man ihn einfach mögen muss.

Ebenfalls war mirr Reagan sehr sympathisch, auch wenn sie immer ziemlich mürrisch war. Sie hat sich immer um Cath bemüht, auch wenn sie es gut verborgen hat.

Wren ist die Zwilligsschwester von Cath und so ziemlich das komplette Gegenteil von ihr. Ich fand sie eigentlich auch ganz nett. Allerdings war ich froh, dass nicht sie unsere Protagonistin war, sondern Cath, da Cath mir um einiges Sympathischer war.

Vom Storyverlauf her kann ich mich nicht beklagen. Es war eine schöne Geschichte mit einigen Wendungen, die man so nicht hatte kommen sehen. Der Schreibstil hat mich jetzt nicht zu 100% überzeugen können, aber ich kann jetzt schon mal sagen, dass es mir besser gefallen hat, als „Eleanor & Park“. Die Liebesgeschichte ging mir leider etwas zu abrupt, da vorher nicht angedeutet wurde, wie sie empfindet. Auch fand ich die FanFiction nicht ganz so nötig. Es war aber trotzdem amüsant, wie sich Simon und Baz unterhalten haben. Die Passagen des „Originals“ vor jedem Kapitel fand ich gut, da sie immer einen winzigen Hinweis auf das kommende Kapitel gegeben haben.

Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Buch und bereue es nicht, es gelesen zu haben. Von mir bekommt „Fangirl“ 3,5/5 Sternen.

(Bildquelle)

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Ein Gedanke zu “Rezension Fangirl

  1. Mir ging es ganz ähnlich wie dir. Den Hype kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Die kleinen Hinweise jedoch habe ich zwar gesucht, aber nicht gefunden. Vielleicht habe ich die Simon-Passagen danm wohl doch zu oberflächlich gelesen, da sie mich in zunehmendem Maße genervt haben.

    LG,
    Mona

    Gefällt 1 Person

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