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Reihenvorstellung Sommernachtswende

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Ob diese Dilogie einen Namen hat, weiß ich nicht. Ich nenne sie einfach mal die „Nachts“ – Dilogie. Diese beiden Bücher haben im Grunde nicht viel gemeinsam. Im ersten Teil geht es um Emma, die nach einem Umzug in ihrer Kindheit zurück zu ihrem Elternhaus zieht. Dort wohnt aber eine neue Familie, die sie aus ihren Kindertagen noch kennt. Unter ihnen, Dylan mit seinen beiden jüngeren Schwestern. Nach und nach kommen sich Emma und Dylan näher und bewältigen gemeinsam ihre Probleme. Im zweiten Teil geht es dann um eine von Dylans Schwestern. Reihenvorstellung Sommernachtswende weiterlesen

Rezension Sommernachtswende

sommernachtswendeSommernachtswende (Christelle Zaurrini)

Drachenmond Verlag

242 Seiten


Klappentext

Glück findet man nur dort, wo das Herz ist. Fünf Jahre nach dem Tod ihrer Mutter findet sich Emma zum ersten Mal wieder in ihrem Heimatdorf ein und stellt sich ihrer Vergangenheit. Alten Feindschaften, ihrer vernachlässigten besten Freundin und dem ganzen Schmerz. Dann taucht Dylan auf, selber gezeichnet vom Schicksal, und beginnt Emmas sorgsam errichteten Mauern einzureißen.

Meine Meinung

Ich beginne mal mit der Aufmachung: Das Cover – ein Traum! Ich hab mich vom ersten Moment an darin verliebt. Die Kapitel sind wunderschön aufgemacht mit den Schnörkeln und dem ersten Buchstaben, der größer und eleganter ist, als der Rest des Kapitels. Auch die Länge der Kapitel war sehr angenehm. Und wenn ein Kapitel mal länher war, konnte man gut durch die Sichtwechsel innerhalb cutten.

Was ich sehr gut fand, waren die Sichtwechsel. Ich liebe das. Es war auch interessant in die Köpfe anderer Personen zu blicken, als nur die unserer Protagonisten. Allgemein habe ich die Charaktere sehr gemocht. Ich konnte mich an vielen Stellen mit Emma identifizieren und habe auch ein paar Parallelen zu der Autorin gefunden; man sagt so schön, dass in Geschichten immer etwas wahres ist (Bücherliebhaber an die Macht!). Schön fand ich es, dass die Liebesgeschichte nicht ganz so stark im Vordergrund stand, sondern das Leben mit all seinen Tücken.

Der Schreibstil von Christelle ist etwas eigen und hat mir unglaublich gut gefallen, es ließ sich gut und flüssig lesen. Allgemein hat mir die Geschichte ziemlich gut gefallen. Sie wies einige Dinge des wahren Lebens auf, jedoch fehlen mir noch ein paar Informationen zu dem „danach“. Trotz allem fand ich einige Stellen etwas übertrieben dargestellt, was einen kleinen Minuspunkt bringt.

Alles in Allem eine wundervolle Geschichte, die über das Verarbeiten der Vergangenheit erzält. Sommernachtswende bekommt daher von mir 4/5 Sternen.

(Bildquelle)