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Bücher bewegen

Bücher sind in mancher Hinsicht etwas Besonderes. Und über besondere Bücher möchte ich heute reden. Über Bücher, die mich bewegt haben. Bücher, die zum Nachdenken anregen. Bücher voller Emotionen. Vielleicht kennst du ja auch ein besonderes Buch. Bücher bewegen weiterlesen

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Top 5 Cover

In meinem „Top“-Format möchte ich dir meine 5-10 Liebsten vorstellen. Heute geht es um meine liebsten Cover.

So viele schöne Cover, doch ich finde, dass die deutschen Cover meist gar nicht so schön sind oder zur Story passen. Dennoch habe ich 5 Cover rausgesucht, in die ich mich verliebt habe.

Platz 5: Eleanor & Park

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Dieses Cover finde ich schön, weil es so schlicht ist. Es zeigt zwei junge Menschen von hinten, was ich gut finde, da man so nicht zwanghaft beim Lesen an die Gesichter auf dem Cover denken muss. So geht es mir nämlich meistens und dann kann ich mich immer aufregen, weil die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entsprechen.

Wer kennt das noch? ^^‘

Platz 4: Sommernachtswende

sommernachtswendeDas Buch habe ich zu erst im Internet gesehen und fand es nicht ganz so schön. Nachdem ich es jedoch gewonnen hatte und es bei mir ankam, habe ich mich sofort verliebt. Mir sind mehr Details aufgefallen, die ich vorher gar nicht wahrgenommen habe. Leider muss ich hierbei sagen, dass genau das eingetroffen ist, was ich hasse: Menschen auf dem Cover. Jedoch kommt die Frau der Beschreibung sehr nah, weshalb es nicht ganz so schlimm für mich ist.

Platz 3: Engelsnacht

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Auch hier der klassische Fall von Mensch auf dem Cover, doch die junge Frau verdeckt ihr Gesicht, sodass noch genügend Freiraum für Fanatsie da ist. Von der Optik her passt die Frau echt gut zu Luce und auch die Geschichte wird mit dem Cover dargestellt: dunkel, Verwirrung, Geheimnisse. Ich glaube, dass es zu seiner Zeit sogar ein Coverkauf gewesen ist, denn ich hatte keinen blassen Schimmer, worum es in dem Buch geht (Heute ist es mein Lieblingsbuch).

Platz 2: Legend

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Ein sehr schlichtes Cover. Der erste Teil ist dem englischen nachempfunden, wobei ich dasOriginal noch ein bisschen schöner finde. Trotzdem passt es echt gut zur Geschichte und ich bin sehr froh, dass keine Menschen darauf abgebildet sind, sondern das Wappen der Republik von Amerika.

 

 

Platz 1: Ein ganzes halbes Jahr

ein ganzes halbes jahrEs ist schön, dass sie das Originalcover behalten haben und nur minimal veränderten. Ich finde, dass dieses schlichte und wunderschöne Cover viel über die Geschichte aussagt – natürlich symbolisch. Mir gefällt es sehr gut, dass Lou nur als Schatten dargestellt wird, womit wir der Fantasie nicht beraubt werden. Was ich auch total schön finde, sind die Mohnblumen am Rand. Auch wenn sie nicht wirklich in die Geschichte passen, geben sie dem Cover etwas Farbe und Fröhlichkeit – der Schein trügt immer.

(Bildquelle)

Rezension Ein ganzes halbes Jahr

ein ganzes halbes jahrEin ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes)

528 Seiten

Rowohlt Verlag


Klappentext

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung

Fangen wir mal ganz vorne an. Ich finde es sehr gut, dass es einen Prolog gibt. Dort sammelt der Leser erste Eindrücke über Wills Leben. Dieser Prolog ist in der Er-Form geschrieben, womit ich mich noch immer nicht anfreunden kann (was aber keine Abzüge gibt). Das restliche Buch ist aus Louisas Sicht geschrieben, bis auf die Kapitel, in denen es Sichtwechsel gibt – was ich jetzt nicht so für nötig gehalten habe.

Die Charaktere. Dieses Mal mochte ich die beiden Protagonisten am meisten. Die Nebencharaktere gingen mir häufig auf die Nerven oder kamen selten vor. Am meisten genervt hat mich Louisas Freund Patrick (wie kann man so … egoistisch sein?). Lou sticht mit ihrem Modegeschmack und ihrer anfänglichen Unsicherheit direkt in Wills Augen, der aufgrund seines Unfalls zu einem Miesepeter geworden ist. Louisa tat mir manchmal richtig Leid, wenn sie in Wills Launen geraten ist. Aber ich kann Will verstehen. Nach so einem Unfall wäre sicher jeder (zumindest in den Anfängen) depressiv und schlecht drauf. Trotz Wills Art habe ich mich in ihn verliebt. Ich LIEBE Will.

Manchmal kam ich nicht ganz mit der Geschichte mit, da in einem Absatz öfter mal die Zeit gewechselt wird. Dort bin ich hin und wieder mal durcheinander geraten.

Ja, ich glaube, es ist Zeit für mein Fazit. Nach über zwölf Stunden bin ich noch immer nicht über das Buch hinweg. Nachdem ich es beendet habe, habe ich eine halbe Stunde danach noch immer geweint.

Das Buch hat mich aber nicht nur zum weinen gebracht, sondern auch an vielen Stellen zum Lachen. Zum nachdenken. Ließ mich einfach nur in diese kleine Stadt, diese kleine Welt hineintauchen. So ein Buch habe ich noch nie gelesen. Deshalb finde ich fast, dass 5/5 Sternen noch zu wenig sind.

(Bildquelle)